A Hunters Diary – Teil 1/Rückblick – Nils Dahmen

Hier startet nun wie angekündigt Teil1 der Kolumne von Nils.

Abendstimmung am Torfstich

In diesem Format möchte ich ein bisschen was über meine Angelei an einem mittelgroßen Baggersee aus meiner Heimat erzählen. Bevor ich jedoch damit beginne von meinen diesjährigen Erlebnissen zu berichten, drehen wir die Zeit erstmal um ca. 1 Jahr zurück um euch einen kurzen Rückblick zu geben was ich dort im vergangen Jahr erlebt habe.

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Ein guter dreißiger aus dem Torfstich, der sich im Herbst über mein Futter hermachte

Es ist Ende April 2019. Ich befischte zu dieser Zeit einen flachen Torfstich und konnte verhältnismäßig gute Fische fangen. Der See beherbergt keine riesen, dafür aber jede Menge alte, mockige Unikate. Mein Plan war es bis Anfang des Sommers dort zu fischen und mich gleich im Anschluss an mein eigentliches Hausgewässer zu begeben.

Fish und Cream Scopex Boilies…Erfolgsgarant am Torfstich.
Uriger Spiegler mit mächtig Kampfkraft !
Die Köderkombi aus Scopex und Fish Boilies brachte mir viele gute Fische im flachen Torfstich.

Ein Temperatursturz, der für einen Torfstich meist tödlich ist, kündigte sich an und ich entschloss mich kurzerhand schon früher eine Session am Baggerloch zu machen. Ich entschied mich für einen Bereich des Sees der im Frühjahr gerne von den Karpfen aufgesucht wird und zum Glück noch nicht belegt war. Gefüttert wurde ein flach auslaufender, sandiger Bereich vor einer großen Schilfbank wo eine Rute zum liegen kommen sollte.

Der mockige Halbmond. Fester Bestandteil des A-Teams am Baggersee.

Die andere fischte ich vor einem kleinen Plateau, jedoch ohne vorher dort zu füttern. Das Gewässer wird seit vielen Jahren intensiv beangelt. Da die Jungs dort wissen was sie tun, kennen die Fische dort einiges. Natürlich war auch zu diesem Zeitpunkt schon recht viel los. Alle waren dran mit füttern und fischten regelmäßig, was die ganze Sache nicht leichter gestaltete. Ich baute meinen Futterplatz einzig und allein mit Boilies auf. Hierzu verwendete ich die GLM und Triple X-tract Boilies aus unserer +Range. Ich wollte Mitesser wie Graser und Brassen möglichst von meinem Platz fernhalten und verzichtete deshalb gänzlich auf Partikel oder sonstiges. Gleich in der ersten Nacht fing Ich zwei kleinere Fische auf Futter und einen guten dreißiger instant an dem Plateau!

Ich bereute meine Entscheidung den See bereits im Vorfeld gewechselt zu haben keinesfalls und da sich die niedrigeren Temperaturen erstmal halten sollten, ging es dort auch weiter. In der zweiten Nacht am darauffolgenden Wochenende fing ich den König des Sees mit über 26 Kilo! Etwas, womit ich so schnell absolut nicht gerechnet hätte!

Der „Blaue-Marlin“ … König des Sees
Ein gigantischer Fisch, der so unendlich viele Geschichten zu erzählen hat.

Schnell war der Torfstich erstmal unter den Tisch gekehrt und ich fing dort konstant bis Anfang Juni regelmäßig gute Fische. Ein weiteres Mitglied des Altbestandes mit knapp 20 Kilo fand währenddessen auch den Weg in meinen Kescher. Die Fische fingen mit dem Laichgeschäft an und somit kehrte ich dem See erstmal den Rücken zu.

„Kleines-Katzenauge“ war der letzte Fisch aus dem Baggersee, bevor das Laichgeschäft anfing.

Im weiteren Verlauf des Jahres konnte ich dort irgendwie nicht mehr so richtig Fuß fassen. Ich startete Im Sommer nochmal eine kleinere Futterkampagne jedoch ohne großen Erfolg. Ähnliches im Herbst. Am Torfstich hingegen lief es richtig gut und ich fing übers Jahr verteilt einige schöne Fische! Ich nahm mir für die kommende Saison vor gleich am Baggerloch zu starten, da ich den Torfstich nicht noch ein weiteres Jahr beangeln wollte…

Ein erfolgreicher Frühlingsmorgen.

Wir es in diesem Jahr für mich an diesem Baggersee weiter ging, erfahrt ihr im nächsten Teil meiner Kolumne.

Nils Dahmen

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